(Was ist ein Theremin?)

 

Zu Beginn ein paar Infos zur Leiterplatte an sich:

Hier ist es von Vorteil mit der Begriffen vertraut zu sein. Im Prinzip gibt es zum einen den eigentlichen Schaltplan genannt Schematic. Basierend auf dem Schaltplan zeichnet man die Leiterplatte, das Layout. Aus der Schematic wird zum Schluss der Gerber Datensatz erstellt und an den Leiterplattenhersteller geschickt. In Wien existiert meines Wissens nur mehr einer:

http://www.piu-printex.at/

Faktisch alle Leiterplatten werden aus einem Verbundmaterial hergestellt genannt FR4-typ3. Das ist ein Glasfaser epoxy Harzverbund, welcher zu Platten gepresst wird.

 

Nun zur eigentlichen Schaltung:

http://wiki.happylab.at/w/Drawdio

 

Ich beziehe mich auf die Seite. Die Zeichnung der Schaltung wurden anscheinend im Eagle gemacht, einem Gratis Layout Programm.

 

Also beim Lautsprecher SP1 ist - glaube ich - klar, was der tut. Der Lautsprecher ist über einen C1 Kondensator in Serie angeschlossen. Der Kondensator hat die Aufgabe eventuelle Gleichspannung vom Lautsprecher fern zu halten, dies hat den Grund, dass ein Lautsprecher - wenn er mit Gleichspannung beaufschlagt wird - sehr schnell Schaden nimmt. Wichtig bei dieser Art von Kondensatoren ist, dass es sich um eine gepolte Bauform handelt, einen sogenannten Elektrolyt Kondensator. Der Grund, warum man genau so ein Ding an der Stelle verwendet, ist, dass es ungepolte Varianten kaum in der Größe gibt bzw. diese teurer sind.

Die anderen Kondensatoren sind einfach eine kleinere Bauform und haben anstatt einer Elektrolyt getränkten Folie ein Keramikmaterial zwischen den Platten.

Die anderen passiven Bauelemente sollten so weit klar sein.

 

Zum 555 er IC. Dieser IC zählt zu den ältesten Schaltungen der Elektronikgeschichte. Das Ding wird von einigen Firmen produziert, einer davon ist TI:

http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm555.pdf

 

Das Ding an sich ist ein universeller Timer Baustein welcher in sehr vielen Varianten beschaltet werden kann.

http://elektroniktutor.de/analogverstaerker/timer555.html

 

Den Betriebsfall, den wir hier vorliegen haben, entspricht - soweit ich das sehe - der astabilen Kippstufe. Das heißt folgendes: die Schaltung R4,C3, R1 und R2 stellten die Frequenz ein, die Schaltung tut aber noch nichts. Sie wird erst aktiv wenn JP1 und JP2 eine elektrische Verbindung haben. Je nach dem wie die Verbindung ist (also hoch oder niederohmig), fließt Strom und gibt das Tastverhältnis des Ausgangs vor.

Die Grundfrequenz bleibt daher immer gleich, man verändert nur die Wellenform, welche sich in der Tonhöhe äußert.

 

 

Ein weicher Bleistift wird verwendet, weil dieser mehr Grafit enthält und daher ein guter elektrischer Leiter ist.

Kondensatoren

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/92/Wiki-Ta-und-Al-Elkos-P1090329-1.jpg
Verschiedene Bauformen von Tantal- und von Aluminium-Elektrolytkondensatoren

Im Video seht ihr, wie ein einfacher Plattenkondensator funktioniert.

 


Transistoren